Archive for Oktober, 2006

Ein großer Schritt für mich und ein kleiner Schritt für ….

Dienstag, Oktober 31st, 2006

Endlich geschafft ! Ich habe diese Seite mit unserer Hauptseite verlinkt. Ohne die richtigen Tools gar nicht so einfach. Mal sehen ob ich dann auch bald mal die Gelegenheit finde dieses Layout ein bisschen zu hübschen.

Für Alle die sich hierher verirrt haben, hier finden sich nur einige geistige Ergüsse wieder, die mir (und vielleicht auch später den anderen Kumpanen der Band) so täglich in den Sinn kommen. Wer Spaß dran hat kann weiterlesen, ansonsten gibt es ja immer noch den „Zurück“ Button.

Zum Blog – Was das ist  und was das hier soll,  ist in einem früheren Eintrag zu lesen. Ältere Einträge finden sich immer unten auf der Seite. Neuere Oben. Wenn eine Seite voll ist wird eine neue aufgemacht und man kann dann blättern. Zu jedem Eintrag kann ein Kommentar verfasst werden der dann wieder gelesen und kommentiert werden kann. Also dies kann und soll ein Dialog werden – Der Inhalt: nicht geplant, es kommt wie es kommt – aber das kann man ja unter auch schon erkennen.   

Adios, amigo VHS

Montag, Oktober 30th, 2006

Eine Ära geht zu Ende. Vorgestern habe ich Abschied von einem guten Freund genommen. Seit Herbst 1982 war er mein ständiger Begleiter in guten wie in schlechten Filmen.

Lebwohl Video – Rest In Peace.

Eine Neuanschaffung, todbringender Feind aller technologischen Senioren, machte es notwendig die Kommandobrücke unseres Unterhaltungszentrums (ich vermeide seit geraumer Zeit das Wort Entertainment im Zusammenhang mit dem Fernsehprogramm zu benutzen) neu zu ordnen. Mit andern Worten: Kein Platz mehr – irgendwas muss weg.

Man(n) trennt sich ungern von seinen Spielsachen, deswegen fiel die Entscheidung eigentlich auf eine Ausweitung der zur Verfügung stehenden Grundfläche – was allerdings am Veto der häuslichen Gesetzgebenden Kraft scheiterte (Frauen fehlt scheinbar irgendein Technik-Gen, sonst würden sie auch sofort die Notwendigkeit einer solch wundervollen und vollständigen technischen Infrastuktur einsehen). Wie gut das Man(n) noch Keller hat. Diese letzte Bastion der Freiheit – der Hobbyraum.

Hier stehst Du nun, Du VHS Gefährte aus vergangenen glorreichen Tagen. Wie lange ist es her, dass wir die Sternenkriege gefochten, die Titanic versenkt oder mit dem Wolf ein Tänzchen gewagt haben – immer in der Befürchtung, das das Band ein paar Falten mehr zugelegt hat, seit sich die Mechanik angewöhnt hatte einige Meter des Films einer radikaleren Bearbeitung auszusetzen.

Du stehst direkt neben meinem alten Cassetten-Deck (mit C nicht mit K !!!!) und dem Plattenspieler. Alles funktioniert noch und wenn ich mal viiiiiiel Zeit habe…

PS. Vielleicht ist es ja ein Zeichen, dass ich ausgerechnet am Samstag diesen Schritt vollzogen habe. Ich habe heute gesehen am Samstag lief auf ARD „The Ring“ – Wenn ich das gesehen hätte und anschließend hätte mich jemand angerufen, wäre ich ja leicht aus dem Schneider : „Isch  ’abe gar kein Video, Signorina“

Gras rauchen – Nur heute: völlig legal !!!!

Samstag, Oktober 28th, 2006

Wenn Gras rauchen soll, muß es angezündet werden. Dies darf heute öffentlich und völlig legal getan werden. Und nicht nur Gras sondern auch Äste, Sträucher, ja ganze Bäume.

Wenn man heute nach dem Aufwachen aus dem Fenster gesehen hat, hatte man den Eindruck einer Open-Air Version von John Carpenters „The Fog“ beizuwohnen. Und wenn man es dann noch wagte das Fenster zu öffnen, bekam man ferner den Eindruck einer schlecht gelüfteten Kneipe gegen 3 Uhr nachts. So ein Gefühl hat man immer dann wenn man weiß : Heut ist Brenntag.

Dabei ist dieser Ausdruck aber nicht zu verwechseln mit Events wie Vatertage oder anderen feucht fröhlichen Ereignissen. Nein hier geht es darum, daß sich erwachsene Menschen, ich glaube zu 99,9 % männlichen Geschlechts, aufmachen dem ganzen Blattgesindel und anderen grünen Überresten der sommerlichen Gartensaison auf einem floristischen Scheiterhaufen den Garaus zu machen. Bei Indianern galt es ein Feuer immer ohne Rauch zu machen. Beim Brenntag ist es genau umgekehrt.

Wenn ich mich nicht irre konnte man früher sein Gartengedöns verbrennen wann immer man wollte. Das war dann  zumeist bei schönem Wetter und man hatte das Ganze schön trocken gehalten um nicht zuviel Rauch zu machen – wie es halt nach Indianerbrauch so üblich ist. Das war natürlich ein  unhaltbarer Zustand. Diese Anarchie konnte man nach deutscher Sitte natürlich nicht dulden. Also gibt es die Brenntage.

Ich bin mir aber noch nicht ganz im Klaren darüber, wie diese klugen Köpfe diesen cleveren Plan ausgeheckt haben. Waren es ein Paar dieser sommerlichen Glutsbrüder deren Frauen Ihnen bei einsetzendem Frühfrost verboten haben weiterhin Grillabende im Freien zu veranstalten und nach einer herbstlichen Alternative gesucht haben, oder waren es Stadtväter kleinerer Kommunen die sich dachten, daß Ihre Orte viel mehr Großewelt-Flair bekommen würden, wenn man einmal ordentlich Großstadt Smog simuliert. Man weiß es nicht – und ich schon gar nicht. 

  

Sachen gibt’s

Donnerstag, Oktober 26th, 2006

Servus, bzw. Grüß Gott aus Österreich,

ich habe soeben im Autoradio gehört, das es eine Agentur gibt die dann aktiv wird, wenn man sich von seinen derzeitigen Lebensabschnittgefährten trennen möchte, sich aber nicht traut es ihm oder ihr zu sagen. Für 19,95 € übernimmt die Trennungsagentur.com diesen Job. Wenn man knapp 50 € investiert wird der anvisierte Delinquent auch persönich von einem Agenturmitarbeiter kontaktiert. Das ist die Luxusversion gegen schlechte Gewissen oder so.

Wer braucht denn sowas ?!?.

Ich stelle mir gerade ein großes Büro vor, wo die Angestellten der Agentur im Halbkreis um ein Telefon sitzen und einem Auftraggeber lauschen, der Ihnen eine neue geheime Misson übermittelt  „Ich will Gabi nicht mehr, hier ist die Kohle – bitte nicht zurückrufen ich habe alle meine Telefonnummern ausgetauscht. Gleiches gilt für meine Adresse.“  Könnte die ultra-hippe, trendy neue Version von „3 Engel für Charlies Tanten“ werden.

Das Peinlichste: Ich habe gehofft das war eine Idee aus Österreich – nein !!! Die Agentur kommt aus Deutschland 🙁 

 

Das ja’n Ding

Mittwoch, Oktober 25th, 2006

Jetzt ist es raus. Das neueste Ranking des renommierten „Forbes“-Magazin hat es ermittelt. Kurt Cobain ist wieder Spitze. Er ist erstmals die Nummer 1 der Topverdiener bereits verstorbener Stars. Mit rund 50 Mill.Dollar Gewinn (nicht Umsatz!!!) hat er Elvis auf Platz 2 verwiesen (nur 45 Mill.) Auf den weiter unten liegenden Rängels tummeln sich dann auch noch andere Musiker wie John Lenon, Ray Charles und Bob Marley. Danach kommen dann aber die nur noch die musikalischen Hungerleider mit Gewinnen unter 20 Millionen.

Wenn das keine Perspektive für uns Musiker ist. Angesichts solcher Summen beginne ich mich ja langsam über jedes Wehwehchen zu freuen.

Ich bin geneigt eine Wette zu eröffnen wer als nächstes diese paradoxen Charts stürmen wird. Angesichts der Schlagzeilen in der Presse und je nach Ausgang (sowohl finanziell als auch bzgl. der psychischen Inanspruchnahme) ist ein heißer Kandidat Macca. Ich schätze er verliert seine Kohle und damit einen Großteil seiner Konstitution und tritt mit großen Tam Tam ab, gewinnt so jede Menge neuer Herzen bei seinen Jüngern, die daufhin die 76 CD’s umfassende „McCartney Best of everything he ever has done“ Collection an die Spitze aller verfügbaren Charts ballert und spring so mit einem Gewinn von 5789 Trillionen Dollar uneinholbar an die Spitze dieses Ranking. Was sich dann natürlich jedes Jahr mit anderen Samplern immer wiederholen wird. 

Er selbst ist natürlich nicht tot, sonder verprasst sein neues und sein altes Vermögen mit Heather und Linda heimlich und unerkannt in einer Mormonengemeinde gleich in der Nachbarschaft von einem gewissen Aaron Presley- Seines Zeichens Marketing- und Finanzgenie.   

Moinsen

Dienstag, Oktober 24th, 2006

Sieh an, da hat sich tatsächlich jemand hierher verlaufen.

Nun, dann will ich Deine investierte Zeit nicht länger vergeuden und gleich die Katze aus dem beutelähnlichen Behältnis lassen.  Dies ist, oder vielmehr wird ein Blog!

„Hää ?!? Wasn dasn ?!?“ – hätte ich jedenfalls noch vor einiger Zeit versucht Interesse vorzutäuschen.

Wikipedia sagt dazu: Ich zitiere „Ein Weblog [ˈwɛblɒg] (engl. Wortkreuzung aus Web und Log), oft einfach nur Blog [blɒg] genannt, ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Neue Einträge stehen an oberster Stelle, ältere folgen in umgekehrt chronologischer Reihenfolge. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als Bloggen bezeichnet.“

Also ein online-Tagebuch. Da meine Schreibwut nicht einzuschätzen ist, gehe ich zunächst zwar enthusiastisch an den Start um dann erfahrungsgemäß ebenso enthusiastisch das Ganze wieder zu vernachlässigen. … Mal sehen wie’s kommt. Ich nehme mir jedenfalls vor an dieser Stelle meinen Senf zu den Alltäglichkeiten abzusondern die mir so unter die Augen, Ohren oder sonstigen Sinnesorgane kommen. Der Schwerpunkt liegt dabei weniger bei Politik (kann ich nicht mitreden), Zwischenmenschlichem (bin ich nicht sensibel genug) oder irgendwelchen anderen hochgeistigen Dingen denen ich nicht gewachsen bin.

Hier geht es um etwas wo ich mich halbwegs auskenne, bzw. mit dem ich häufiger zu tun habe. Rock and Rolllllllll.

…. und Dies ist somit Blog’n’Roll und ab heute wird hier kommentiert, gemeckert und gelobhudelt was die Tasten und die Möglichkeiten zulassen.

Mal sehen was das gibt.